Antiquitätenmarkt am Tō-ji
Am ersten Sonntag im Monat findet an einem der bekannteren Tempel Kyōtos, dem Tō-ji eine Mischung aus Flohmarkt und Antiquitätenmarkt statt, auf dem von Kleidung über Messer bis hin zu alten Schallplatten und Überbleibsel aus der US-Besatzungszeit so ziemlich alles verkauft wird. Der Tempel selbst ist neben seiner Pagode bekannt für mehrere 3D-Mandalas, von denen…
Die Londoner Symphoniker in Kyōto
Als letztes Event vor dem Semesterstart im Herbst gönnte ich mir noch etwas Besonderes. Im Zuge der Herbstkonzertreihe kam das Londoner Symphonieorchester zusammen mit Sir Simon Rattle als Dirigenten nach Kyōto, wozu ich mir Tickets gekauft hatte. Leider waren zu jenem Zeitpunkt einzig noch S-Rang, der teuerste übrig, aber den Preis war mir diese doch…
Der Enryaku-ji auf dem Hieizan
Nordöstlich von Kyōto mit gutem Blick in Richtung Osten wie Westen, und technisch gesehen inzwischen in der Präfektur Shiga, steht der Enryaku-ji auf dem Berg Hiei. Als einer der größten Tempel Japans ist es der zentrale der Tendai-shū, der japanischen buddhistischen Schule, der viele der anderen heute beliebten entsprangen, ganz voran natürlich die Schulen des…
Arashiyama – Kameoka über den Saganogawa
Nach Arashiyama war ich ja schon während der Golden Week gefahren, hatte es damals allerdings nicht geschafft eine recht bekannte Route von dort aus abzugreifen: Mit dem Zug entlang des Saganogawa nach Kameoka zu fahren und das Boot den Fluss hinunter wieder zurückzunehmen. Die Boote fahren zwar ganzjährig, im Winter wäre es mir allerdings recht…
Kōbe: Kitano und Chinatown
Ich wollte zwar schon länger nach Kōbe, habe es aber erst gegen Ende des Sommers geschafft, was angesichts der Temperaturen wahrscheinlich auch ganz gut war. Mit einem der Local-Züge von JR ging es in ca. 2 Stunden vom Kyōtoer Hauptbahnhof nach Kōbe. Zuerst sah ich mir das nördliche Viertel Kitano an. Diese ist bekannt für…
Takarazuka Revue: Werbung durch Theater
Als ein japanischer Eisenbahnmagnat, der Chef der Hankyū-Linie, zu Beginn des 20. Jh. die Endstation seiner Eisenbahnlinie bewerben wollte, hatte er eine recht originäre Idee: Eine Thatergruppe nur aus Frauen. Die Takarazuka Revue hatte für eine kurze Zeit während des 2. WK auch männliche Darsteller, abgesehen davon werden jedoch alle Rollen von Frauen übernommen. Fünf…
Sommerlicher Kurztrip: Himeji
Eine der bekanntesten und größten Burgen Japans liegt in Himeji und trägt den Namen der Stadt, die sich als Chōkamachi (Stadt unter der Burg) darum herum entwickelt hatte: Himeji-jō. Von Hiroshima ging es mit dem Schnellzug nach Himeji, bei leichter Bewölkung aber regenfrei. Ein verfrühter Check-In war zum Glück möglich, was mir eine kurze Pause…
Sommerlicher Kurztrip: Hiroshima
Da ich es dann doch für den Sommer nicht bei einer langen Reise bewenden lassen wollte, ging es Anfang September noch zuerst nach Hiroshima und dann über Himeji zurück nach Kyōto. Mit normalen Zügen dauert es bis nach Hiroshima zwar mehr als vier Stunden, mit Shinkansen ist man aber in weniger als zweien angenehm dort.…
Sommerurlaub Verlängerung: Nara
In Nara hatte ich meine Verspätung wieder vollständig aufgeholt und kam am Nachmittag an. Nach dem Check-In im Hostel (nettes kleines Haus) ging ich nur noch abends essen. Auch Nara war sehr leer. Ich merkte wieder einmal die Geräuschbelastung, da in der Einkaufsstraße, in der das Restaurant war permanent irgendein Lied vor sich hin dudelte.…
Sommerurlaub Verlängerung: Kumano-Shirahama
Da ich mich in Ise etwas verspätete, kam ich in Shingū (zum Kumano-Areal) erst gegen frühen Nachmittag an. Der Check-In im Hotel konnte zwar etwas früher gemacht werden, es war allerdings schon zu spät, um meinen Plan zu verwirklichen und zwei der drei Kumano Großschreine (Taisha) zu besuchen. Zu dem in der Stadt selbst schaffte…