Koto Taiken
Meine definitive Lieblingstaiken war die Koto Taiken. Die Koto (琴) ist eine japanische 13-saitige Zither, die mit Plektren und Fingern direkt gespielt und mit frei beweglichen Stegen je nach Verlangen gestimmt wird. Abgesehen vom Brett auf dem die Saiten befestigt sind sind die meisten Bestandteile neuerer Instrumente aus Plastik, traditionell sind Stege und Plektren aber aus Elfenbein. Gespielt wird ausschließlich auf der rechten Seite der Stege mit der rechten Hand die Hauptmelodie mit Plektren, die an den Fingern befestigt sind und mit der linken werden Akkordtöne oder eine zweite Melodie ohne Plektren angeschlagen.
Während der Taiken sollten wir, was recht üblich ist, „Sakura, Sakura“ in der zentralen Melodie erlernen und dann am Ende gemeinsam spielen. Das Zupfen der Saiten ist tatsächlich ziemlich schwierig, ohne die nächste Saite neben der angedachten auch noch zu treffen und dabei trotzdem genügend Stärke zu nutzen, damit die Saite trotzdem klingt. Es hat aber sehr viel Spaß gemacht, sich die Notation zu erschließen und zu versuchen die Akkorde mit der linken Hand passend zur Melodie zu zupfen, ohne den Rhythmus zu verlieren. Auch wenn die Töpferei Taiken ein mitnehmbares Ergebnis hatte, so hat mir die Koto Taiken doch am besten gefallen.