Arashiyama – Kameoka über den Saganogawa
Nach Arashiyama war ich ja schon während der Golden Week gefahren, hatte es damals allerdings nicht geschafft eine recht bekannte Route von dort aus abzugreifen: Mit dem Zug entlang des Saganogawa nach Kameoka zu fahren und das Boot den Fluss hinunter wieder zurückzunehmen. Die Boote fahren zwar ganzjährig, im Winter wäre es mir allerdings recht unangenehm gewesen, weswegen ich es noch im Spätsommer versuchen wollte.

Zuerst ging es die bekannte Route mit der Randen-Linie nach Arashiyama und dort in ein total süßes kleines Café, das passender als Teehaus zu bezeichnen wäre, aber den britischen statt des japanischen Stils emuliert. Die Teemischungen waren super (trotz dem, dass es alles aromatisierter Schwarztee war) und es gab exzellente Scones auf britischem Porzellan. Die Klimaanlage war leider etwas kalt, aber sonst ist es definitiv noch einen Besuch wert.



Morgens hatte es zwar geregnet, was sich aber bis Mittag auf einen bewölkten Himmel reduziert hatte. Tickets für den Zug und das Boot konnte man glücklicherweise gleich in Arashiyama kaufen, da einiges an Strecke zwischen den Einstiegsstellen lag. Mit einem kleinen offenen Zug ging es den Fluss entlang und durch viele kleine Tunnel nach Kameoka. Die Strecke war recht schön mit einigen guten Blickpunkten. Außerdem konnte man die Brücken der JR-Linien über den Fluss sehen.


In Kameoka angekommen ging es per Bus zur Anlegestelle der Bootstour, da ich zu Fuß zu lange gebraucht hätte und das letzte Boot verpasst hätte. Das Boot wurde von vier Leuten gefahren, einer am Steuerruder, zwei an Rudern und einer vorne am Staken. Auf ungefähren Vierteln der Strecke wurde durchrotiert, so dass alle einmal alles gemacht hatte. Der jeweils vorderste Ruderer erzählte verschiedene Dinge zur Strecke wie Punkte an denen Hochwasser stand, Taifunschneisen oder interessant geformte Felsen. Die 1 1/2 Stunden vergingen schnell über einige sanfte Stromschnellen und einen sonst ruhigen Fluss. In Arashiyama war es dann auch schon leider zu spät für viele der Shops war fuhr ich wieder mit dem Zug nach Hause.


