Halbtagstrip: Kagaonsen
Für eine längere Reise nach Kyōto hatten eine Freundin und ich uns gemeinsam einen regionalen Railpass von JR geholt, mit dem man mit den meisten JR-Zügen kostenlos fahren kann. Dieser war allerdings für 7 Tage ab dem 12.09 gültig und so nutzten wir die Möglichkeit, mit dem Hokuriku Shinkansen für einen Nachmittag hinunter nach Kagaonsen…
Nō und Ishikawa Geschichtsmuseum
Neben verschiedenen historischen Gebäuden und einer langen Friedensperiode hat Kanazawa auch einige Kunstrichtungen parallel zu Kyōto ausgearbeitet, darunter auch das Nō-Theater. Ein dediziertes Museum stellt in zwei Ausstellungsräumen die Bühne, Kostüme, Masken und Musik sowie bekannte Darstellerfamilien vor. Die englischen Übersetzungen sind sehr gut und der Hauptraum der regulären Ausstellung ist einer Nō-Bühne nachempfunden mit…
Seison-kaku
In der Nähe des Kenroku-en gibt es nicht nur eine hohe Konzentration an Museen, sondern auch einige andere Sehenswürdigkeiten, von denen die Villa Seison-kaku und das Ishiura-jinja mit zugehörigem Hirosaka Inari-jinja ein paar sehr schöne Beispiele sind. Die Villa Seison-kaku wurde im 19. Jh. für eine der Frauen der Maeda-Familie gebaut und hat neben einem…
Wochenendtrip: Gokayama
Das zweite Wochenende des Programms in Kanazawa nutzte ich für einen längeren Übernachtungsausflug in die benachbarte Präfektur Toyama. Dort und in der Präfektur Gifu gibt es einige Dörfer, die traditionell reetgedeckte Häuser, die als kulturell wichtige Güter instand gehalten werden. Außerdem gibt es einige kleinere und größere Museen zu lokalen Bräuchen, lokaler Industrie und zur…
Oyama-jinja und Naga-machi
Einer der bekanntesten Schreine Kanazawas ist der Oyama-jinja, der im 19ten Jahrhundert dem Gründer der lokalen Daimyō-Dynastie gebaut wurde. Er liegt angrenzend zum Kenroku-en und ist vor allem für sein sehr einzigartiges Tor und einen schönen Landschaftsgarten bekannt. Außerdem verfügt der Schrein über Omamori in vielen verschiedenen Blumenmotiven, nicht nur die Ume des Familienwappens sondern…
Wagashi machen & Kazue-machi
Den Anfang der zweiten Woche machte eine Taiken, die ich schon aus Kyōto kannte, das Formen von Wagashi, also japanischen Süßigkeiten. Die Grundstoffe sind hier meist gleich und sind gefärbte Reismasse und Anko, also Paste aus Roten Bohnen. Die Erklärung und Vorstellung waren leider sehr schlecht zu verstehen, aber letztlich sind die Arbeitsschritte recht einfach…
Yuwaku Onsen (湯涌)
Den Samstag des ersten Wochenendes verbrachte ich in einem kleinen Naherholungsort nahe Kanazawa namens Yuwaku. Mit dem Bus ging es vom Bahnhof ungefähr eine Stunde in die nahen Berge, was es nicht weniger feucht, aber etwas kühler machte. Ich war die letzte Person, die an der Endhaltestelle ausstieg und auch sonst war der Ort eher…