Kanazawa-jō

3. Oktober 2024 0 Von maikesarah

Die letzten Nachmittage in Kanazawa nutzte ich, um die touristisch bekannteren Ecken der Stadt zu erkunden, zu denen ich es noch nicht vorher geschafft hatte. Als erstes stand hier das Schloss der Maeda in Kanazawa auf dem Programm. Es liegt direkt neben dem Kenroku-en und hat auch einen direkten Zugang zum Gelände des Oyama-jinja von dem es umgebenden Park aus. Wie so viele Burgen und Schlösser Japans ist es mehrmals abgebrannt und abgesehen von den Grundmauern gibt es nur einen kleinen Teil der ursprünglichen Anlage der wiederaufgebaut wurde. Außerdem wurden einige Areale im und um das Schloss wurden durch das Neujahrserdbeben beschädigt und befinden sich noch im Wiederaufbau.

Neben den Museen um den Kenroku-en befinden sich im Bereich um Schloss und Park herum auch einige Handwerkszentren, die neben Läden auch verschiedene Taiken anbieten. Neben Wagashi, Stempel schnitzen und anderen kann man natürlich auch selbst etwas Blattgold auf verschiedene kleinere Schachteln oder Teller aufzutragen, was ich natürlich auch selbst ausprobieren musste, da Kanazawa ohne Blattgold nicht wirklich funktioniert.

Das Ergebnis meiner Bemühungen

Der Park um das Schloss herum ist umsonst, nur einige Bereiche der wiederaufgebauten Anlage kosten Eintrittsgeld. Die überwucherten Bereiche über den Grundmauern empfand ich als schönsten Bereich der Anlage selbst mit dem besten Ausblick über die Stadt, da die Bereiche um die wiederaufgebauten Gebäude herum hauptsächlich aus Rasen und Kieselwegen bestehen, was im Sommer eher unpraktisch ist. Abgesehen davon gibt es auch noch einen Betrachtungsgarten, dessen Betreten auch nur gegen Eintrittsgeld möglich ist, wobei etwas Matcha mit Wagashi auch serviert werden kann. Sehr schön kann man die Anlage auch über den gut gestalteten Oyama-jinja verlassen.

Über den Grundmauern der ursprünglichen Anlage
Blick über Kanazawa
Betrachtungsgarten