Tagestrip: Amanohashidate
Japans drei traditionell schönste Ansichten sind die Bucht von Matsushima, der Itsukushima-jinja auf Miyajima und Amanohashidate. Von Kyōto aus ist letztere Ansicht trotzdem, dass sie in derselben Präfektur liegt nicht unbedingt leicht zu erreichen. Es gibt zwar einen direkten Schnellzug, dieser fährt jedoch nur wenige Male am Tag und teilweise nicht auf Gleisen der JR,…
Tagestrip: Izumo Taisha
Der definitiv längste Tagestrip, den ich von Kyōto aus unternahm, führte mich nach Izumo. In der Präfektur Shimane und auf der Kontinentalseite Japans liegt der Izumo Taisha recht abgelegen und ist per ÖPNV deutlich schwerer zu erreichen als der Ise-Jingū. Der Izumo Taisha ist neben dem Ise-Jingū einer der beiden zentralen Schreine für die Gründungsmythen…
Feuerwerk in Arashiyama
Nach Ende der fünf Wochen Sprachkurs und nachdem wir unsere Abschlussurkunden erhalten hatten ging es für die letzten paar Tage nach Kyōto, um schließlich von Tōkyō wieder nach Deutschland zurückzufliegen. Die Verbindung von Kanazawa nach Kyōto ist zwar recht schnell und die Umstiegszeiten präzise passend, aber da ein Abschnitt leider nur der Thunderbird Sonderexpress und…
Higashi-Chaya und Higashiyama
Der größte der drei Geisha-Distrikte Kanazawas ist der Higashi-Chaya. Damit ist er immer noch deutlich kleiner als Gion, aber für Touristen ähnlich interessant und daher voll. Die Läden umfassen eine gute Mischung aus traditionellem Handwerk, Souvenirläden und verschiedenen Restaurants und die Häuser sind in eher traditionellem Stil gebaut, wenn auch nicht so hochpoliert wie die…
Kanazawa-jō
Die letzten Nachmittage in Kanazawa nutzte ich, um die touristisch bekannteren Ecken der Stadt zu erkunden, zu denen ich es noch nicht vorher geschafft hatte. Als erstes stand hier das Schloss der Maeda in Kanazawa auf dem Programm. Es liegt direkt neben dem Kenroku-en und hat auch einen direkten Zugang zum Gelände des Oyama-jinja von…
Kanazawa Odori
Am zweiten langen Wochenende gab es an mehreren Tagen eine Veranstaltung, die in Kanazawa in dieser Form noch nicht sonderlich lange durchgeführt wird, den Kanazawa Odori. Zwar heißt Odori Tanz, aber die Vorführung ist mehr ein Überblick über verschiedene Künste der Geisha in den drei Disrtikten Kanazawas. Im Gegensatz zu Kyōto hat nicht jeder Distrikt…
Koto Taiken
Meine definitive Lieblingstaiken war die Koto Taiken. Die Koto (琴) ist eine japanische 13-saitige Zither, die mit Plektren und Fingern direkt gespielt und mit frei beweglichen Stegen je nach Verlangen gestimmt wird. Abgesehen vom Brett auf dem die Saiten befestigt sind sind die meisten Bestandteile neuerer Instrumente aus Plastik, traditionell sind Stege und Plektren aber…
Langes Wochenende: Kyōto
Direkt nach der Taiken am Freitag den 13.09 ging es für das erste von zwei langen Wochenenden zusammen mit Melanie nach Kyōto. Die Taiken war Wadaiko (和太鼓), also japanische große Trommeln. Aus einer gewissen Distanz und rhythmisch finde ich sie ziemlich beeindruckend, aber dank der Taiken weiß ich nun, dass ich sie auf kurze Distanz…
Halbtagstrip: Kagaonsen
Für eine längere Reise nach Kyōto hatten eine Freundin und ich uns gemeinsam einen regionalen Railpass von JR geholt, mit dem man mit den meisten JR-Zügen kostenlos fahren kann. Dieser war allerdings für 7 Tage ab dem 12.09 gültig und so nutzten wir die Möglichkeit, mit dem Hokuriku Shinkansen für einen Nachmittag hinunter nach Kagaonsen…
Nō und Ishikawa Geschichtsmuseum
Neben verschiedenen historischen Gebäuden und einer langen Friedensperiode hat Kanazawa auch einige Kunstrichtungen parallel zu Kyōto ausgearbeitet, darunter auch das Nō-Theater. Ein dediziertes Museum stellt in zwei Ausstellungsräumen die Bühne, Kostüme, Masken und Musik sowie bekannte Darstellerfamilien vor. Die englischen Übersetzungen sind sehr gut und der Hauptraum der regulären Ausstellung ist einer Nō-Bühne nachempfunden mit…