Exkursion: Mii-dera in Ōtsu
Die erste Exkursion im November ging etwas raus aus Kyōto in die Präfektur Shiga, nämlich an den Biwako nach Ōtsu. Hauptsächlich ging es zum Mii-dera, der bekannt ist für Momiji und einige sehr alte Tore. Auch einige andere Schreine sowie ein historisches Abthaus sahen wir uns an. Die Herbstfärbung beginnt um Kyōto herum im November,…
Westlicher und Östlicher Hongan-ji
Die beiden großen Tempel der Jōdo Shinshū (Schule des wahren Reinen Landes), einer japanischen Richtung des Amidabuddhismus liegen in Richtung Kujō in der Nähe des Bahnhofs Kyōto. Da 2023 ein großes Jubiläum für die Schule ansteht, da ihr Gründer Kūkai sein 1000. Jubiläum feiert, waren die Vorbereitungen schon in Gange. Amidabuddhismus ist eher eine Schule…
Reisernten und Kōryū-ji
Am Sonntag nach dem Jidai-Matsuri ging es am Vormittag zunächst mit meiner Gastfamilie Reis ernten. Das Feld war relativ nah am Wohnort, erstaunlich nah an Straßen gelegen und Teil eines Projektes zur Auswirkung verschiedener Bodenanreicherungen auf den Reis. Auch am Sonntag war es noch sommerlich schwül und sehr sonnig, was die Arbeit nicht unbedingt erleichterte.…
Jidai-Matsuri und Kiyomizu Töpfermarkt
Am vorletzten Wochenende im Oktober ging es zu zwei recht großen Ereignissen im Kyōtoer Jahr, dem Jidai-Matsuri (wrtl. Zeitalter Fest) und dem Töpfereimarkt in Kiyomizu, der einmal im Jahr stattfindet. Das Jidai-Matsuri besteht hauptsächlich aus zwei riesigen Umzügen, die sich von und zum Kaiserpalast im Gosho schlängeln und verschiedene Zeitalter durch Kostümierung und die Darstellung…
Exkursion: Yokoyama Bambushandwerk
Die letzte Exkursion im Oktober ging zu einem Laden, der verschiedene geflochtene Waren aus Bambus verkauft. Diesmal gab es keine besonders lange Erklärung, sondern nur eine 体験 (taiken), also experience, in der Weise, dass wir alle selbst einen kleinen Bambuskorb herstellen durften. Es war ganz nett, allerdings muss ich meinen leider in Japan lassen, da…
Kemari und Onmyō Schreine
Am folgenden Sonntag hatte ich mir noch zwei Schreine in Uninähe ausgesucht, die jeder auf ihre eigene Weise recht interessant sind. Der Shiramine-jingū ist fast exklusiv Ballsportarten gewidmet, darunter Fußball und Rugby aber ganz im besonderen auch Kemari, eine Ballsportart der Adeligen aus der Heian-Zeit, zu der es auch am Schrein manchmal Vorführungen gibt. Auch…
Chion-ji Handarbeitsmarkt
Am 15. Oktober ging es für mich zu einem der monatlichen Märkte, die an manchen Schreinen und Tempeln stattfinden, im Speziellen zum Handarbeitsmarkt am Chion-ji, im Nordosten Kyōtos. Dieser findet immer in der Mitte des Monats statt und verkauft werden hauptsächlich Textilarbeiten und Töpferware, aber auch Essensstände und Bonsaimaterialien werden verkauft. Ein Besuch lohnt sich…
Exkursion: Kitayama Sugi Forstbetrieb
In der zweiten Woche im Oktober ging die wöchentliche Exkursion in den Norden der Präfektur Kyōto, in die Waldgebiete eines Forstbetriebs, der vornehmlich Holz für traditionellen japanischen Gebäudebau produziert. Im Wald war es schon herbstlich kühl, während es in Kyōto selbst noch fast spätsommerlich warm war. Zuerst gab es einige Erklärungen/Werbung zum Baumbestand, Techniken und…
Shogunzuka Seiryūden
Einer meiner noch möglichen Ausflüge am Dienstag Nachmittag führte mich auf einen kleinen Berg und dessen Aussichtsplattform im Osten Kyōtos hinter dem Chion-in. Der Name Shogunzuka bezieht sich auf den Hügel, Seiryūden bezeichnet die Halle des blauen Drachen, die Teil des Shōren-in ist, zu dem auch das Gelände selbst gehört. Neben einer Straße, auf der…
Antiquitätenmarkt am Tō-ji
Am ersten Sonntag im Monat findet an einem der bekannteren Tempel Kyōtos, dem Tō-ji eine Mischung aus Flohmarkt und Antiquitätenmarkt statt, auf dem von Kleidung über Messer bis hin zu alten Schallplatten und Überbleibsel aus der US-Besatzungszeit so ziemlich alles verkauft wird. Der Tempel selbst ist neben seiner Pagode bekannt für mehrere 3D-Mandalas, von denen…