Exkursion: Kitayama Sugi Forstbetrieb
In der zweiten Woche im Oktober ging die wöchentliche Exkursion in den Norden der Präfektur Kyōto, in die Waldgebiete eines Forstbetriebs, der vornehmlich Holz für traditionellen japanischen Gebäudebau produziert. Im Wald war es schon herbstlich kühl, während es in Kyōto selbst noch fast spätsommerlich warm war.
Zuerst gab es einige Erklärungen/Werbung zum Baumbestand, Techniken und was das dort produzierte Holz so besonders macht. Wie der Name schon sagt wird ausschließlich Holz der japanischen Zeder (杉, sugi) genutzt und astloch- und rindenfrei gehalten. Die sehr gleichmäßige Außenstruktur wird teilweise künstlich durch das Festbinden kleiner Stöcke um die Stämme herum erzeugt. Für Säulen werden die Stämme nicht geschnitten, was bedeutet, dass diese recht dünn sind und auch so gehalten werden.
Schließlich gab es noch eine kleine Vorführung dazu, wie die Äste der Bäume abgeschnitten werden, was aufgrund des geringen Durchmessers der Stämme eine recht instabile Angelegenheit ist. Mittagessen wurde vor Ort noch gegessen und dann ging es wieder per Bus in die Stadt zurück. Auf jeden Fall einer der interessanteren Ausflüge, aber auch größtenteils eine Werbeveranstaltung inklusive hyperenthusiastischem Werbevideo.




Hi Maike,
wie ich sehe schreibst du wieder…
Neigt sich ja auch dem Ende zu deine Zeit dort.
Ich war übrigens kürzlich auch in der Gegend bei Kyoto unterwegs!
Wenn auch nur per Buch (Hardboiled Wonderland / Das Ende der Welt von Murakami)
Bis bald (in Germany)
Carsten