Wochen der Konzerte
Die vorletzte und letzte Woche vor den Frühlingsferien sind gefüllt mit letzten Proben und den Frühlingskonzerten gewesen.
Am Freitag den 4. März machten die Chöre den Anfang mit einem langen Konzert, dessen erster Teil das reguläre Konzert war, indem die unterschiedlichen Chöre ihre Stücke sangen und es einige gute Soli gab. Der zweite Teil war rein Disney-orientiert und wurde hauptsächlich von sehr beeindruckenden Solisten bestritten, aber auch der große Chor durfte beim „Kreis des Lebens“ und „Kann es wirklich Liebe sein“ aus dem „König der Löwen“ kräftig mitwirken. Alles in allem ein sehr beeindruckendes wenn auch langes Konzert. Zum Glück war der nächste Tag ein Samstag.
An diesem Dienstag war dann auch die Zeit für die Bands und Streicher gekommen zu zeigen, was sie gelernt und geübt hatten. Zuerst kamen die Konzert Bands, die sehr imposante Stücke zu bieten hatten. Mit der Senior Concert Band spielte auch ein halbprofessionelles Erwachsenenensemble, das auch drei Stücke alleine spielte; darunter auch Mambo von Bernstein, und wer jetzt nicht weiß, was ich meine, der hat einiges musiktheatertechnisch verpasst. Nach der Pause haben dann die Streicher den zweiten Teil des Konzerts eröffnet. Wir spielten zwei „Celtic“ Stücke, eines davon basierend auf einem Kanon für vier Violinen von Johann Pachelbel, und dem ersten und dritten Satz einer Triosonate von Arcangelo Corelli, Geiger und Komponist des Barock. Alles in allem war unsere Performance gut und Fehler konnten nicht allzu deutlich gehört werden. Nach den Streichern kamen die sehr jazzigen Jazz Bands mit sehr guten Solisten und interessanten Stücken.
Am Mittwoch waren dann auch endlich die Honour Strings und Band dran mit Aufführung. Wir hatten die Ehre zusammen mit dem Vancouver Symphony Orchestra aufzutreten und ich muss schon sagen, mit Professionellen zu spielen, hat noch mal seine ganz eigene Epik. Das VSO spielte zuerst zwei Stücke alleine; darunter die Moldau von Smetana. Ich liebe dieses Stück also war schon allein dass sie es aufgeführt haben genial, aber das Ganze noch in voll orchestrierter Fassung professionell zu hören… Auf jeden Fall waren danach die Honour Strings zusammen mit dem Streicherteil des Symphonieorchesters dran. Die Solisten für den Vivaldi haben ihren Job sehr gut gemacht und ich denke bei Shostakovich konnten alle irgendwie mitschunkeln. Die Band hat ihren Job auch sehr gut gemacht, wobei mir da noch am meisten aufgefallen ist, dass der Anteil der Honour Band Spieler massivst viel größer war als bei den Streichern, bei denen das VSO überwogen hat. Hier dann auch ein Foto:
Das ganz rechts ist übrigens die Lehrerin für Band und Streicher an Windsor. Das ist ein Foto der Teilnehmer an Honour Strings und Band. Die drei links sind Band und die drei rechts sind Streicher.