Welcome to Kansai International Airport!
Um überhaupt nach Japan zu gelangen ist infolge von Pandemie und der notwendigen Vermeidung des russischen Luftraums einiges an Heckmeck nötig. Vor dem Start in Frankfurt war neben einem Visum auch ein für Japan speziell bescheinigter PCR-Test notwendig. Dieser braucht einige Zeit, um ausgewertet zu werden, darf bei Abflug aber nicht älter als 24 Stunden sein.
Abflug war am 13.04 um sieben Uhr früh und da der Vorabend-Check-In nicht angeboten wurde, standen ganze zwei Flüge um vier Uhr auf der Matte und warteten am Schalter von Air France. Nach geringer Verspätung aufgrund des langen Check-Ins ging es dann los in Richtung Paris Charles-De-Gaulle.

Der Umstieg in Paris war sehr anstrengend, da wir zwar grob innerhalb desselben Terminals blieben, aber von dessen einem Ende zum anderen kommen mussten. Nach einer guten halben Stunde waren wir dann am richtigen Gate und konnten die restlichen 2 Stunden bis zum Abflug nach Ōsaka etwas entspannter verbringen. Schließlich ging es dann um 12 Uhr aus dem verregneten Paris los in Richtung Südroute nach Japan.

Die eigentliche Flugstrecke war mit 12-13 Stunden bemessen und obwohl die Economy nicht unbedingt angenehm war und ich direkt hinter dem Flügel saß, habe ich doch einiges an Schlaf abbekommen. Einige schöne Aussichten gab es aber doch und das Essen war für einen Flug gut.







Nach der Ankunft in Ōsaka musste erst einmal das Immigrationsprozedere durchlaufen werden, was inklusive erneutem Coronatest im Gesamten ca. 3 Stunden in Anspruch nahm, uns aber einige nette Ansichten bescherte. Nachdem wir mit dem Bus abgeholt wurden, ging es noch 1 1/2 Stunden nach Kyōto selbst, wo dann noch eine halbe Stunde Fußweg wegen zu kleiner Straßen für den Bus auf uns wartete. Das Hotel war dann vor allem dank Duschen eine Erlösung.



Ein wunderschönes Flugwetter!!! So einen schönen Blick aus 35000ft hat man auch nicht immer 😉
Die kleine Ecke am Schwarzen Meer könnte Burgas (Бургас) in Bulgarien sein. Das Gebirge danach dürfte der Kaukasus sein. Die Flugroute sieht so aus, als ob das Flugzeug etwas östlich von Tiflis (Tbilissi / თბილისი) in Georgien sich ein wenig nach links gewendet hat, um dann das Kaspische Meer zu queren. Es könnte also einen ungetrübten Blick auf Tschetschenien gegeben haben…