Was ist denn das? – Eine Grenze! Eine Grenze!

30. August 2018 0 Von maikesarah

Der Zug mit dem ich mich zu den Niagarafällen aufmachte, ist eigentlich der Zug von Toronto, nach New York, und die Grenzüberquerung ist auch der Grund für die Notwendigkeit eines Dokuments, da man das für die Überquerung nun mal braucht. Nach zwei Stunden und einer Begegnung mit einem Paar, dessen eine Hälfte aus der Schweiz und dessen andere aus Heilbronn kam, war ich dann ich dann auch in Niagara Falls (ON). Dort bin ich erstmal mit dem Bus zum lokalen InfoCenter gefahren, um mein Ticket für den Tag abzuholen. Erste Attraktion war ein 4D-Film zur Geschichte der Fälle, der leider recht stark an kleinere Kinder gerichtet war. Es folgte ein kleiner Spaziergang hinter den großen Fall auf der kanadischen Seite, der wiederum leider sehr stark mit Leuten angefüllt war, und nicht halb so spektakulär wie erwartet war. Nach ein bisschen Souvenirshoppen habe ich mich auf den Weg zum Boot gemacht, und währenddessen einige ziemlich gute Fotos von den Fällen machen können. Die Bootsfahrt selbst war beeindruckend, aber hauptsächlich nass und erkenntnisbefördernd, in dem Sinne, dass meine Schuhe nicht so dicht waren wie vielleicht gedacht. Trotz geringerer Temperaturen war es offensichtlicherweise schwüler als in Toronto, was die Trocknungszeit verlängert hat. Letzter Fußmarsch des Tages war zum kleinen Weg, der auf der kanadischen Seite an den Stromschnellen vorbeiführte. Diese waren sehr schön und beeindruckend und haben eine Geschichte von Leuten, die die geniale Idee hatten, durch sie hindurch zu schwimmen, zu fahren oder den Fassreiter zu geben. Mit dem Zug zurück und die Schuhe zum Trocknen aufgestellt. Und was den Titel angeht muss ich sagen, dass es schon schwer sein kann originelle Grenzwitze zu finden.