Sommerurlaub Teil 2: Hakodate
Mit dem Hakodate-Hokutō Express ging es am sechsten August auf der ersten Etappe wieder in Richtung Süden. Hakodate ist eine relative Großstadt, bekannt vor allem für Krabben und ihre Rolle in der Besiedelung Hokkaidōs und der Öffnung Japans. Die Historie ließ ich aber außen vor, da ich noch im notwendigen Entspannungsmodus war.
Den ersten vollen Tag verbrachte ich größtenteils einfach am Hafen. Auch in Hakodate war das Wetter sehr angenehm und so konnte man über längere Zeit draußen sitzen. Morgens holte ich mir zum Frühstück erst einmal zum lokalen Markt, der neben zahlreichen Krabbenprodukten auch Hokkaidō Melonen verkaufte. Diese waren durchaus lecker, aber nichts Außergewöhnliches. Was allerdings sehr lecker war, waren Nikuman (chinesische Dampfnudeln) mit Krabbenfleisch. Auch diese Stadt war, wie Sapporo sehr leer.




Abends ging ich dann sehr gutes Kaisendon (Meeresfrüchte auf Reis) essen. Die Meeresfrüchte waren roh und der Nachtisch bestand aus einer des leckersten Kombis: Vanilleeis und Anko.


Wie schon Sapporo verfügt Hakodate über eine Gondel zu einer Aussichtsplattform auf dem nahegelegenen Berg. Allerdings fing es am Abend an zu regnen, was die Aussicht zwischen maximaler Diesigkeit und weniger Diesigkeit schwanken ließ. Auch durch den Dunst war die Aussicht aber recht schön.


Am nächsten Tag aß ich nochmal Frühstück am Markt, blieb danach aber im Hotel, da es anfing zu regnen und über den Tag sich nur verstärkte. Am Abend ging es in Starkregen über und einige Züge waren schon gecancelt worden. Zum Glück gab sich das bis zum nächsten Morgen wieder.