Kifune-jinja und Kurama-dera

11. Juli 2022 0 Von maikesarah

Der Kifune Schrein und der Kurama Tempel liegen beide im Norden Kyōtos in den Bergen und sind sinnvoll nur mit der Eizan Linie zu erreichen. Es ist zwar tendenziell etwas kühler, allerdings auch noch einmal eine Stufe feuchter, was dazu führte, dass neben meiner Brille auch die Kamera und alle Spiegel auf den Toiletten beschlagen waren. Eine halbe Stunde Fußweg von der Station Kibuneguchi liegt der Hauptschrein des Kifune-jinja.

Der Kifune Schrein dient der Verehrung verschiedener Wasser- und Regengötter und ist in drei Unterschreine unterteilt: den Hauptschrein, den mittleren Schrein und den oberen Schrein, der die ursprüngliche Stelle des Hauptschreins darstellt. Der ursprüngliche Schrein wurde durch Überflutung zerstört und daher nach unten verlegt. Außergewöhnlich, da Schreine in Kyōto normalerweise durch Feuer zerstört werden und ironisch, da der Ort der Verehrung von Wassergöttern dient. Da Sonntag war, war es recht voll und selbst die exorbitant teuren Restaurants waren gut besucht. Mittlerer und oberer Schrein waren jeweils leerer, aber ebenso feucht. Keine Oberfläche war vollständig trocken.

Ein Spinnennetz beim Bahnhof
Tōrii zum Hauptschrein
Der Kifune Schrein hat eine enge Verbindung zum Kaiserhaus
Ein Komainu am oberen Schrein

Nach den drei Teilen des Kifune Schreins ging es noch eine kleine Wanderung weiter zum Kurama Tempel. Der nach dem Berg benannte Tempel liegt gegenüber und ist durch einen kleinen, teilweise recht steilen, Stufenweg zu erreichen. Die Strecke ist durchaus machbar, die Luftfeuchtigkeit erschwerte den Prozess jedoch etwas. Der Ausblick war es jedoch definitiv wert. Da der Tempel schon am Schließen war, ging es allerdings auch recht schnell wieder zur Bahnstation und in Etappen nach Hause