Finale Rundreise (Tōkyō): Hinfahrt
Mit dem Januar endete auch das Programm für das Auslandsjahr und nachdem wir unsere Zeugnisse (die keine Zeugnisse sind, weil sie nichts zählen) überreicht bekommen hatten und ich von unserer Konversationslehrerin ge-いい学生-t (guter Schüler/Student) wurde, ging es auch schon an den Auszug. Meine nicht nur gefühlten 5000 Koffer und Tüten kamen bei einer Freundin unter, die noch über eine Wohnung in Kyōto verfügte und ich machte mich auf, noch einmal etwas auf Erkundungstour zu gehen.
Mit Tōkyō als erstem Ziel begann ich aber auf bekanntem Grund. Da auch andere große Touren anstanden entschied ich mich dieses Mal gegen den Zug. Der Shinkansen ist wirklich ziemlich teuer und die Local Züge dauern ziemlich genauso lang wie der Bus, sind aber fast so teuer wie der Shinkansen. Also ging es per Bus nach Tōkyō und über den Tag, nicht die Nacht. Eine gute Entscheidung, denn die Lehnen waren natürlich viel zu kurz um gut schlafen zu können und auch die Sitzbreite ging gerade so. Man kam aber an. Ich habe tatsächlich auch ein paar gute Fotos machen können, wobei ich die japanische Tendenz, Straßen aufeinander in bis zu 5 Lagen zu stapeln und sehr hohe Brücken in ihre sonst unbewohnten Bergtäler zu setzen etwas unangenehm finde. Falls da jemand vom Kurs abkommt gibt es nicht unbedingt viel Sicherung. Abends ging es dann nur noch möglichst schnell von Shinjuku zum Hotel in Asakusa und Einchecken.

