Finale Rundreise (Shikoku): Takamatsu
Nach einem kurzen Zwischenstopp in Kyōto, um das Gepäck zu tauschen, ging es auf den zweiten Teil meiner Endtour, nach Shikoku, der kleinsten der vier Hauptinseln Japans. Da die Inseln ihrem Namen entsprechend vier Präfekturen hat, konnte ich tatsächlich alle besuchen. Den Anfang machte die nördlichste Präfektur Kagawa mit ihrer Hauptstadt Takamatsu. Hin ging es mit dem Zug über Kōbe, Himeji und schließlich über eine Brücke direkt nach Takamatsu.

Nachdem ich das Gepäck im Hotel abgestellt hatte ging es zum lokalen Schloss, das im Vergleich zu seinem ursprünglichen Layout einiges an Größe eingebüßt hatte. Die noch existierenden Gräben sind allerdings eine der wenigen Meerwassergräben, da das Schloss direkt am Wasser liegt. Auch von den Gebäuden war leider nicht mehr viel übrig und nichts zugänglich, aber der zugehörige Garten war sehr schön. Da das Wetter auch exzellent war, gab es einen sehr schönen entspannten Nachmittag.








Am zweiten Tag in Takamatsu ging es zur eigentlich bekannten Sehenswürdigkeit in Takamatsu, dem Ritsurin-Park. Dieser hat separate relativ große Bereiche für verschiedene Blüten, darunter natürlich Sakura, Schwertlilien und Lotus, aber auch zwei Bereiche mit verschiedenen Ume. Ursprünglich war der Park ein edo-zeitlicher privater Garten des lokalen Daimyō, der im späten 19. Jh. zu einem öffentlichen Park wurde. Es gibt auch einen großen Teich mit Koi und ein Teehaus. Der zweite Teil meiner Endreise begann also auf jeden Fall sehr angenehm und entspannt.










