Exkursion: Wagashi selbst machen
Den Einstieg in den Juli bildete ein kleiner aber feiner Ausflug zu einem lokalen Süßigkeitenladen, der neben traditionellen japanischen Süßigkeiten (Wagashi) auch eine kleine Ausstellung zum Thema hat und Kurse zum selbst machen anbietet.
Die Ausstellung war sehr schön (leider keine Fotos erlaubt) und die zugehörige gut verständlich. Eine kleine Geschichte der Süßigkeit in Japan mit Blumen und Ikebana-Arrangements aus Reismehl und Zucker, Werkzeuge und Illustrationen wurde in der Ausstellung erzählt. Interessant war, wie viel Einfluss tatsächlich spanische Süßspeisen in der Azuchi-Momoyama-Zeit hatten (Mitte bis Ende 16. Jh.).
Selbst durften wir dann drei einzelne Süßigkeiten aus vorbereitetem Reisteig und Anko formen. Jeweils wurde kurz vorgeführt wie die einzelnen Schritte waren. Also nicht so viel selbst machen, die Ergebnisse waren aber sehr lecker.


Danach ging es noch für den spottbilligen Preis von ca. 8 € zum Karaoke. Free Time erlaubt von 16 Uhr bis 22 Uhr bei freien Getränken nach Herzenslust schlecht und recht zu singen. Hat sehr viel Spaß gemacht, neben dem japanischen Material gab es auch eine gute Auswahl an englischsprachigen Songs und auch den ein oder anderen deutschen. Es gibt hier alle 5 m eine Karaokebar und alle sind für Studenten auf Free Time so günstig, was eine gute Möglichkeit für den Freitagabend gibt. Um 10 ging dann auch schon die Temperatur wieder auf 29 Grad runter, man konnte also ohne sich einen abzuschwitzen nach Hause kommen.