Abschluss Golden Week: Schloss Nijō
Bezeichnenderweise liegt das Schloss Nijō an der zweiten Straße. Es ist Weltkulturerbe und gerade teilweise in Renovation. Der Preis ist mit 1000 Yen relativ hoch, kann allerdings für Studenten auf 100 Yen reduziert werden. Errichtet wurde das Gelände als Residenz der Tokugawa Shōgune in Kyōto und war Schuaplatz des Beginns wie des Endes der Edo-Zeit. Die Blütezeit der zugehörigen Pflanzen in den Gärten waren leider entweder schon rum oder hatten noch nicht begonnen, und die Hälfte der Gebäude nicht zugänglich. Das Gelände war aber trotzdem sehr schön und ist mindestens im Herbst noch einen Besuch wert. Innerhalb der Gebäude durften leider keine Fotos gemacht werden. Die Wachtürme waren leider größtenteils bis auf die Grundmauern abgebrannt gewesen und die Gärten unterschieden sich deutlich von den buddhistischen, waren aber unweigerlich japanisch.





In der Nähe von Nijō liegt der Shinsen-en, ein heutzutage kleiner Tempel mit wunderschönem Teich und frei herumlaufenden Gänsen. Er gab der Oike-dōri (御池道り) ihren Namen, die einfach Teichstraße heißt.

