Ninna Tempel, Kinkaku Tempel, Kitano Tenmangu Schrein
Um die Zeit vor den Univeranstaltungen gut zu nutzen, habe ich zunächst die noch moderaten Temperaturen ausgenutzt und gleich die erste Runde bekannter Tempel und Schreine gestartet. Am zweiten Tag ging es zum Ninna-ji, dann mit dem Bus zum Kinkaku-ji und schließlich zu Fuß zum Kitano Tenmangu-jingu.
Der Bus ist in Kyōto, wie eigentlich aller ÖPNV, sehr günstig und fährt innerhalb des Stadtgebiets zu einer Flatrate von 230 Yen pro Fahrt. Allerdings halten die Busse häufiger und sind natürlich im Gegensatz zu den Zügen dem Verkehr der Großstadt unterworfen, was die Reise mit ihnen langsamer macht. Zum Ninna-ji kommt man sinnvoll eher mit dem Bus. Dorthin machte ich mich auf, da es dort noch spät blühende Kirschbäume gibt. Einen letzten Rest habe ich noch abgepasst, die Hauptblüte war aber schon vorüber. Unabhängig davon war das Tempelgelände sehr schön und ziemlich groß. Ich habe außerdem dort traditionell zu Mittag gegessen mit einem wundervollen Ausblick auf einen Weeping Sakura. Zwar etwas hochpreisig, aber absolut exzellentes Essen, auch wenn ich bei der Hälfte nicht wirklich wusste, was in den Gerichten genau drin war.





Weiter ging es wieder mit dem Bus zum berühmten Kinkaku-ji, dem Tempel des goldenen Pavillons. Wahrzeichen dieses Tempels ist ein mit Blattgold überzogener Pavillon aus der Blüte der Muromachi-Zeit. Fast ohne Touristen und vor der Golden Week war das Gelände glücklicherweise ziemlich leer und ich konnte den schönen Garten und Ausblick gut genießen. Mit Moos, stilisierten Wasserfällen und Grotten war es wirklich sehr entspannend.



Schließlich machte ich mich zu Fuß zum in der Nähe gelegenen Kitano Tenmangu-jingu auf; einem Schrein, der sich Sugawara no Michizane in seiner vergöttlichten Form widmet und damit ideal für lernbezogene Angelegenheiten ist. Das Gelände ist nicht sonderlich touristisch, verfügt aber über einiges an kleineren Schreinen und Steinlaternen, die gute Motive abgeben. Nach etwas Umsehen und einem Omamorikauf ging es dann abends mit der Randen Linie zurück zum Hotel. Eine süße kleine Bahn mit zwei Strecken zur Flatrate von 220 Yen.


