Victoria II – Das Museum

19. August 2018 0 Von maikesarah

Der zweite Tag in der Hauptstadt British Columbias begann mit einem kurzen Spaziergang zum Parlament, das leider gerade geputzt wurde und daher nicht besonders gute Fotos hergab. Sogleich also gingen wir dann zum Royal Museum of British Columbia, das ich im Gesamten für die Schnellleser als gut, aber für seinen Ruf enttäuschend abstempeln kann. Mit integriertem IMAX erstreckte sich das Museum über drei Stockwerke mit drei regulären und einer wechselnden Ausstellung. Das klingt in den Dimensionen ganz gut, war jedoch in der Praxis nicht so genutzt. Die temporäre Ausstellung hatte einige sehr schöne Exponate (viele aus Hildesheim), aber wenig Informationstext, keine Audioguides und allgemein wenig Neues. Zusätzlich war die Gestaltung aus meiner Sicht etwas suboptimal. Die Audiospuren waren ohne Kopfhörer und leider durch Knopfdruck aktivierbar. Es waren viele kleine Kinder da, die sehr gerne auf diesen Knöpfen herumgedrückt haben, und daran kaum von ihren Eltern gehindert wurden. Außerdem war die Hintergrundmusik dauerhaft recht laut… Genug lamentiert; die Ausstellung zur Naturgeschichte British Columbias litt leider unter ähnlichen Mängeln. Auch wenn einige der Dioramen schön waren, so fehlte es doch wieder an Information und die Inhalte fühlten sich sehr gerafft an. Der wirklich interessante Teil war hier die Ausstellungen über die indigenen Sprachen und die zugehörigen Völker und ihre Kultur. Doch auch hier mangelte es an informativen Texten, oder diese waren nur grob. die definitiv ausführlichste Ausstellung war die über die Ansiedlung der Europäer. Wie bisher lag auch hier die Stärke in den Ausstellungsstücken und den Dioramen, doch auch die zugehörige Information war hier recht ausführlich gegeben. Im Allgemeinen kann ich also nur ein gemischtes Urteil geben.

Der Aufenthalt in Victoria war jedoch sehr schön und recht pittoresk.