Ankunft in Kanazawa
Nach einer Übernachtung in Tōkyō ging es mit dem Hokuriku Shinkansen nach Kanazawa sehr komfortabel in 2 1/2 Stunden. Da wir dort gegen Mittag ankamen und das Programm erst nachmittags begann, kam natürlich das Mittagessen zuerst. In großen Bahnhöfen in Japan gibt es nicht nur teure Souvenirs, sondern auch mehr oder weniger preisgünstige Essensoptionen. Einen sehr leckeren Curry Lunch später ging es dann zum Kulturaustausch Zentrum von Ishikawa.
Nach einem kurzen Überblick über das Programm zusammen mit Studenten aus Turin und Paris, mit denen wir allerdings wenig Kontakt haben, da die Sprechkurse getrennt werden. Meine Gastfamilie ist super nett und das Haus liegt sehr komfortabel nah an der Bushaltestelle, auch wenn es morgens immer Stau gibt. Nachdem mein Gastvater und ich mein Monatsticket besorgt hatten, ging es eigentlich nur noch zum Auspacken und ins Bett.
Am nächsten Morgen ging es schließlich erst einmal mit einem Einstufungstest los, da wir mit sechs Studenten noch einmal in zwei Gruppen geteilt wurden. Mit drei Lehrerinnen pro Gruppe haben wir fast einen 1 zu 1 Betreuungsschlüssel. Der Test verlief recht gut und Melanie (Kommilitonin) und ich sind zu zweit die weitere Gruppe. Abgesehen von einer Vorstellung der Stadt und der Präfektur, erst durch ein recht schräges Werbevideo, dessen Inhalt sich ungefähr in „delectable delights“, Natur, Essen und Essen, sowie Kanazawa ist SEHR populär bei Touristen zusammenfassen ließ, sowie durch eine der Sensei, was deutlich besser und ausgewogener war, gab es am ersten Tag nicht wirklich Unterricht. Zu Mittag gab es dieses Mal Omuraisu mit etwas Muscheln in der Soße und danach startete das kulturelle Programm.

