Variationen der Künste
Nach dem langen Wochenende ging es natürlich erst mal im normalen Trott weiter und in den verschiedenen Musikensembles bereiteten wir uns auf die Frühlingskonzerte vor. So sang der Chor Bohemian Rhapsody, was extrem kompliziert ist und deshalb viel Probezeit einnahm. Außerdem intensivierten sich die Proben der beiden Streichergruppen.
Mein Telefon hat es grandioserweise geschafft sich sehr bald nach Kelowna aufzuhängen und einen qualvollen Tod zu sterben. Da es ein ziemliches Hin und Her war mit altem Telefon und Daten und bla… hatte ich halt so zwei Wochen kein Telefon und Organisation war etwas schwierig. Weiterhin bin ich im Augenblick nicht auf Whatsapp erreichbar und werde es auch voraussichtlich nicht vor meiner Rückkehr sein.
Am 18. und 19. Februar tourte der Kammerchor zusammen mit der Junior Jazz Band durch ein paar Grundschulen des Distrikts um das Musikprogramm von Windsor vorzustellen. Da zwei Mitglieder der Streicher auch mit von der Partie waren durften die sich auch noch mal vorstellen. Der Chor war mit den Beatles, Bohemian Rhapsody, einem Alleluja und einem Spiritual namens Nobody knows am Start. Ich hatte das Solo in Nobody knows und habe sogar ganz gut geklungen. Die Jazz Band hat auch sehr schön jazzige Stücke gehabt von denen ihr euch unbedingt „Carnival of Soul“ mal anhören solltet.
Am Sonntag derselben Woche war ein weiteres französisches Theaterstück am Start. Dieses Mal eine Quebecer Produktion, in der der Autor, der auch gleichzeitig die einzige Person auf der Bühne ist, über Erinnerungen und seine Kindheit in Quebec sinniert. Ein sehr tiefgründiges Stück mit extrem beeindruckender Kulissenausarbeitung und sehr vielen Feinheiten. Leider auch mit vielen Witzen die man nur als Muttersprachler versteht. Trotzdem ein sehr beeindruckendes Erlebnis.
Nun ist der Ausgabetermin der Beurteilungsblätter schon sehr nah und die letzten Tests werden geschrieben.