Reisernten und Kōryū-ji
Am Sonntag nach dem Jidai-Matsuri ging es am Vormittag zunächst mit meiner Gastfamilie Reis ernten. Das Feld war relativ nah am Wohnort, erstaunlich nah an Straßen gelegen und Teil eines Projektes zur Auswirkung verschiedener Bodenanreicherungen auf den Reis. Auch am Sonntag war es noch sommerlich schwül und sehr sonnig, was die Arbeit nicht unbedingt erleichterte. Mit Sensen und in Handschuhen ging es die Ähren relativ nah am Boden abschneiden und in Bündel binden. Am Ende durften wir die Bündel auch selbst in den Drescher werfen. Die zum Essen angebotenen Onigiri waren aus Reis von einem der Projektfelder und sehr lecker.


Am Nachmittag ging es für mich weiter zum Kōryū-ji, dessen wirklich sehr schöne hölzerne Buddha Statuen, darunter eine sehr gute erhaltene tausendarmige Kannon, ich leider nicht fotographieren durfte. Das Gelände des Tempels ist recht klein und als ich da war waren einige der Gebäude in Restauration befindlich, aber aufgrund der Schatzhalle mit den Statuen und Statuetten ist der Kōryū-ji auf jeden Fall ein Geheimtipp (falls man es so nennen kann) von mir.


