Sommerlicher Kurztrip: Himeji
Eine der bekanntesten und größten Burgen Japans liegt in Himeji und trägt den Namen der Stadt, die sich als Chōkamachi (Stadt unter der Burg) darum herum entwickelt hatte: Himeji-jō. Von Hiroshima ging es mit dem Schnellzug nach Himeji, bei leichter Bewölkung aber regenfrei. Ein verfrühter Check-In war zum Glück möglich, was mir eine kurze Pause einräumte, bevor ich mich auf den Weg zum dem Schloss zugehörigen Garten machte, den ich mir mit einer Freundin zusammen anschaute.

Der Koko-en war deutlich größer, als es auf den ersten Blick schien, und nutzte Wege exzellent, um einen Besucher durch die verschiedenen Bereiche zu leiten. Trotz weniger Blüher war der Garten sehr schön und das zugehörige Café kann ich nur empfehlen. Der Eintritt beträgt 300 Yen, aber in einer Kombikarte mit der Burg nur 50 Yen Aufpreis.




Am frühen Abend begaben wir uns dann noch in ein Katzencafé nur mit schwarzen Katzen und kamen auf dem Weg zum Abendessen an einem lokalen Sommerfestival vorbei, das vor dem Schloss mit einigen Ständen und Livemusik verschiedener Qualität auf sich warten ließ. Zum Abendessen waren wir schließlich in einem sehr urigen Burgerladen, mit sehr vielen Props aus Amerika. War ein sehr cooler Laden.


Da ich ja in der eigentlichen Burg noch nicht gewesen war, machte ich mich dorthin am Folgetag auf. Nachdem ich mein Gepäck im Hotel abgestellt hatte schaute ich mir die sehr schöne Burg von innen an. Neben dem Hauptturm, der eine siebenstöckige Holzkonstruktion ist, sind auch noch einige der Nebengebäude und Gänge zugänglich und mit Ausstellungen zu den lokalen Fürsten und der Geschichte des Schlosses ausgestattet. Es war zwar wieder wärmer, die absolut erdrückende Schwüle des August wurde aber zum Glück nicht erreicht, sonst wäre ich wahrscheinlich nicht die sehr steilen Treppen hochgekommen. Für mich auch nicht so toll waren die teilweise sehr niedrigen Türdurchgänge, aber es war sehr interessant und sehr schön.





